Eine Zeitreise: Science-fiction oder ein Traum
für die Zukunft ? Nein ! Die beiden Freundinnen Carolin Hilker und Nina
Junker (beide Klasse 7a) führen ihrem Publikum vor, woran die Freaks und
Wissenschaftler der Welt noch tüfteln. Als ausgewiesene Computerexpertinnen
verlinkten sie Google -Earth und Google-Time und nahmen die Zuschauer mit
auf die Reise durch Zeit und Raum.
Zunächst dockten sie in der Nähe des
Pharao-Palastes von Memphis in Ägypten im Jahre 1250 v. Chr. an, wo sie auf
den Fellachen Abdel (Christian Günzel) und seinen Sohn Magdi (Lucas Harbig)
trafen, die gerade den Gewürzhändler Dimitrios (Berivan Aziz) über die
Vorzüge eines Kamels in der Wüste gegenüber einem Pferd aufklärten. Vater
und Sohn befanden sich auf dem Weg zum Pharao (Dominic Wolf), um ihn
aufgrund der anhaltenden Dürre im Land um Erleichterungen bei ihrer
Abgabenverpflichtung zu bitten. Doch der Pharao blieb hart. Auch gegenüber
dem Vorschlag, die heimkehrwilligen Israeliten ziehen zu lassen und so die
Hungersnot etwas zu lindern, zeigte der Pharao trotz des flehenden Gesangs
des Mädchenchores keine Kompromissbereitschaft (alle Beteiligten: 7a).
Auf ihrer 2. Station fanden sich die
Moderatorinnen irgendwo in Griechenland im Jahre 400 v. Chr. wieder. Hier
stießen sie auf einen Philosophen (Marie Meier), seinen Schüler (Eylül Cako)
und seinen Schreiber (Vanessa Woyna, alle 8a), der über Mikro- und
Makrokosmos reflektierte: "If ....".
Dieses friedliche Bild wurde jäh gestört durch
die Vorstellung des spanischen Juristen und Eroberers Hernando Cortez, der
im 16. Jahrhundert die Reichtümer Mexicos für die spanische Krone
ausplünderte und sich die Azteken unterwarf. Unter dem Titel "La Noce
Triste" berichteten Anita Unrau (11) und Sonja Vollmer (11) über die
Grausamkeiten der Eroberung und die bis heute andauernden Folgen für Mittel-
und Südamerika.
Die tanzend, hüpfend und springend
vorgetragenen tongue-twisters der Klasse 5c hellten die Stimmung in der Aula
schnell wieder auf.
Die Heimat unserer amerikanischen
Austauschsschüler, Oakland im Staate Maryland (1970), war das nächste Ziel.
Hier hatten sich 3 Generationen einer Familie und befreundete Nachbarn
getroffen, um zusammen "Thanksgiving Day" zu feiern, den größten
amerikanischen Feiertag. Sie waren aus vielen Teilen der USA
zusammengekommen, um alle Familienmitglieder einmal wiederzusehen. Da alle
Beteiligten ihren Beitrag zum Festmahl lieferten und nur der große Truthahn
im Hause der Gastgeber zubereitet wurde, überraschte es nicht, dass die
meisten Familienmitglieder sich beim Essen übernahmen, weil sie von jeder
Spezialität wenigstens einmal naschen wollten. Der Vorschlag, sich durch
einen "line dance" Bewegung zu verschaffen, wurde dankbar angenommen (Kl.
8a).
Sind Schüler im Laufe der Zeit immer
undisziplinierter geworden ? Oder sollte dem/der einen oder anderen Älteren
nicht doch etwas bekannt vorkommen ? Die Klasse 5b führte es vor. Rochdale
1990. Englische Schüler wie deutsche Schüler dürfen Vieles, doch Eines
dürfen sie nicht: sich erwischen lassen. Als Mr. Beasley sie aber bei einem
Fehlverhalten erwischt, haben sie für ihre Missetat einzustehen: Nachsitzen
ist die Strafe. Einzelne Schüler wollen sich rächen, doch es zeigt sich:
"Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein".
Anhand einer Powerpoint-Präsentation
berichteten Nele Kuhlmann (12) und Fabian Regel (12) von ihren Erfahrungen
während des Schüleraustausches mit der Jianping High School in Shanghai
(China) im Oktober 2006 "A School Day in China". Voller Erstaunen erfuhren
die Zuschauer, dass chinesische Schüler sechs Tage die Woche mit 5 Stunden
Schlaf auskommen müssen und die tägliche Schulzeit von 8.00 bis 17.00 Uhr
noch ergänzt wird durch 4 Stunden Hausarbeit. Das relativierte die eigene
Belastung.
Einen Blick in die Zukunft leisteten sich
Carolin und Nina, als sie Schüler des Gymnasiums Heepen im Jahre 2050 auf
einem Weltraumbahnhof beobachteten, die sich im Rahmen einer Klassenfahrt
gerade auf dem Weg zum Mond befanden.