Schüler des Gymnasiums Heepen glänzt bei „Jugend forscht“

Herford 2 Mit dem ersten Platz kehrte der Heeper Schüler Lars Hudalla (Klasse 8b) vom regionalen Wettbewerb „Jugend forscht“ in Herford zurück.

In diesem Jahr fand in Herford die Jubiläumsrunde des bekanntesten naturwissenschaftlichen Nachwuchswettbewerbs „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ statt. Umrahmt von einem bunten Programm, konnten die Schülerinnen und Schüler aus ganz Ostwestfalen-Lippe nach monatelanger Vorbereitung ihre Projekte einer Fachjury präsentieren.

Mit dem Projekt „Bau und Programmierung eines 3D-Druckers, der essbare Körper drucken soll“ trat der Schüler Lars Hudalla in der Sparte „Schüler experimentieren“ im Fachgebiet Technik an. Er konnte sich gegen weitere Projekte durchsetzen und erreichte den ersten Platz. Selbstständig baute er einen 3D-Drucker und programmierte ihn mithilfe eines Koordinatensystems. Ein wichtiger Punkt neben dem Bau des Druckers war die Wahl einer zum Drucken geeigneten Substanz.

Die Jury zeigte sich von der originellen Idee des 3D-Druckers begeistert, sodass Lars sein Projekt im Mai in Essen auf dem Landeswettbewerb vorstellen darf.

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Presse: Neue Westfälische 20.2.2015

Drei Gruppen zum Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ nach Essen

Jugend forschtBielefeld/Herford. Essbares aus einem 3-D-Drucker – die Idee von Gymnasiast Lars Hudalla aus Heepen fand die Jury beim diesjährigen Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ in Herford so gut, dass sie sie mit einem ersten Platz prämierten. Auch die alternative Tastatur für ein schnelleres Zehn-Finger-Schreiben und das Mittel gegen Fruchtfliegen landeten auf Platz eins.

Während eines Tastaturkurses haben die Ratsgymnasiasten Carl Schütte, Marius Conzen und David Renz (alle 12 Jahre alt) gemerkt, dass die Tasten unpraktisch liegen. Deswegen experimentierten die Schüler mit verschiedenen Tastenkombinationen und entwickelten eine eigene Tastatur. „Wir hoffen jetzt, dass sie auch den Weg in die Öffentlichkeit findet“, sagte Marius.

Information: Junge Forscher seit 1965

1965 wurde der naturwissenschaftliche Nachwuchswettbewerb von Henri Nannen, damaliger Chefredakteur des Stern, gegründet. Es gibt sieben Kategorien: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Die jüngeren Schüler (10 bis 14 Jahre) messen sich im Wettbewerb „Schüler experimentieren“, die Ein erster Schritt dahin ist der erste Platz in der Kategorie Arbeitswelt. In Essen dürfen sich die Nachwuchsforscher Anfang Mai dann auch landesweit mit anderen messen.

67 Projekte von mehr als 130 Schülern aus Ostwestfalen-Lippe stellten sich im Schalterraum der Herforder Sparkasse dem Urteil einer 22-köpfigen Fachjury aus Lehrern, Professoren und Vertretern aus Wirtschaft und Industrie. Diese ging am Samstagmorgen in Zweier- und Dreiergruppen von Tisch zu Tisch, hörten den Nachwuchsforschern zu, machten Notizen, stellten kritische Fragen und staunten nicht schlecht über das Fachwissen der jungen Menschen.

Am Nachmittag war das Foyer auch für Besucher geöffnet. Hunderte kamen, ließen sich die Experimente zeigen und manchmal gab es sogar Gelegenheit zum Mitmachen und Ausprobieren. Wettbewerbsleiterin Gudrun Meya war beeindruckt: „Wir können stolz sein, so viele engagierte junge Forscher bei uns in der Region zu haben.“

Auch Maximilian Keilich überzeugte mit seinem Süßstoff, der Fruchtfliegen tötet. „Und eben nur diese“, betonte der 14-Jährige. Aus dem Süßstoff baute er eine umweltfreundliche Fruchtfliegenfalle.

„Ich wollte etwas Besonderes machen“, sagt Lars Hudalla. Der 13-Jährige baute aus Fischertechnik einen 3-D-Drucker und entwarf nebenbei noch das passende Betriebssystem dazu. Der Schüler druckte jedoch keine Figuren, sondern Baiser. „Diese Idee ist einzigartig“, nannte die Jury als Begründung für den ersten Platz.

Auch beim Wettbewerb für die älteren Schüler war ein Bielefelder erfolgreich. Omrahn Waizy untersuchte, welche Spuren Ayran – ein türkischer Joghurt – am Rand eines Glases hinterlässt. Damit belegte er den zweiten Platz in der Kategorie Physik.

AUTOR: von Christina Zimmermann und Friederike Schulz

Quelle: http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/20361523_Drei-Gruppen-zum-Landeswettbewerb-von-Jugend-forscht-nach-Essen.html

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