Exkursion der 9. Klassen nach Bergen-Belsen


Im Jahrgang 9 unternehmen alle 9. Klassen im Rahmen des Geschichtsunterrichts eine Exkursion zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslager im Kreis Celle, Niedersachsen.

Die Besichtigung kann mit einer kurzen Wanderung zur „Rampe“ des Lagers beginnen, die zu den Zeiten des Nationalsozialismus zum Antransport der Gefangenen diente.

Von dort aus mussten die Gefangenen einen sechs Kilometer langen Fußmarsch bis zum Konzentrationslager antreten.

Bergen-Belsen diente vor allem als Zwischenlager für Gefangene, die gegen wertvolle Güter im Ausland umgetauscht wurden, aber auch viele Kriegsgefangene v.A. aus Russland wurden dort eingesperrt.

Für alle wurde nicht gut gesorgt, weshalb durch Hunger und Seuchen 52.000 Juden, Kriegsgefangene und weitere Verfolgte, unter denen auch Anne Frank war, gestorben sind.

Darüber, aber auch um das Leben der Überlebenden, ging es in der Ausstellung in dem Dokumentationszentrum. Besonders im sogenannte Videoturm kann man erschreckende Bilder von Leichenbergen sehen, wie sie die Allierten bei der Befreiung des Lagers vorfanden.

Das Ausmaß der Grausamkeit und der vielen Toten wird durch die Grab- und Gedenkstätte auf der riesigen Außenanlage ebenfalls deutlich.

Stefanie Dick und Jolien Schleicher

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