Wieder tolle Beiträge zum Kunst-Wettbewerb „Corona und ich II“

„Corona – ein Leben wie auf einer Achterbahn“, lautet der Titel von Miriam Dückmanns Beitrag zu unserem schulinternen Wettbewerb. Passender kann man das Hin und Her der Corona-Regeln und das Auf und Ab der Gefühle kaum beschreiben…

Diese Mal haben sich die Teilnehmer*innen mit dem zweiten Lockdown künstlerisch auseinandergesetzt. „Was hat sich im Vergleich zum ersten Lockdown verändert?“, war dabei eine der zentralen Leitfragen. – Selbstverständlich wird mit der Zeit unsere Geduld immer stärker auf die Probe gestellt, und wir fahren im Dschungel der sich ständig ändernden Regeln und Gefühle eben noch mehr „Achterbahn“ als im ersten Lockdown. So wundert es auch nicht, dass viele Beiträge Sehnsuchtsmotive zeigen, die offenbaren, dass Schüler*innen von besseren Zeiten träumen oder uns deutlich vor Augen führen, was sie zurzeit so schmerzlich vermissen.

Wut, Trauer, Angst, Frustration, Gleichmut und Hoffnung spiegeln sich in vielen Bildern. Dabei schlüpfen die Künstler*innen in ganz verschiedene Rollen: Gnadenlose Kämpfer*innen machen mit strengen AHA-Regeln und fantastischen Waffen dem Virus den Garaus. Andere werden zu glühenden Unterstützer*innen der Impfkampagne oder zu nüchternen Berichterstatter*innen der momentanen Lage. Wieder andere lehnen sich als kritische Kommentator*innen gegen politische Entscheidungen auf, indem sie die Printmedien in ihren Collagen künstlerisch aufs Korn nehmen. Auch Optimist*innen, die in der Pandemie Chancen erkennen, sind unter den Künstler*innen gar nicht so selten zu finden. Und nicht zu vergessen sind alle Meister*innen der Parodie, die es vermögen, mit einem humorvollen, ironischen Blick auf die Krise zu blicken. Wenn das Corona-Jagdverhalten auf der Suche nach Klopapier und Nudeln in den Bildern zum Thema wird, dann muss man beim Betrachten unvermittelt schmunzeln. Vielleicht weil man sich selbst ertappt fühlt oder auch dieser Teil der Krise längst überwunden ist? Selbst, wenn die Bilder nicht alle mit einer humorvollen Leichtigkeit daherkommen, so helfen sie dennoch dabei, manche Dinge mit etwas Distanz zu betrachten oder unsagbaren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, ohne darauf eine Antwort zu erwarten.

Wir danken allen Schüler*innen für ihr Engagement bei diesem Wettbewerb! Es ist eine Freude, in die vielen unterschiedlichen Bildwelten einzutauchen! Leider können wir zu diesem Zeitpunkt noch keine verbindliche Aussage darüber machen, wann die Jury zur Ermittlung der Siegerbilder zusammenkommen kann. Vorab soll als kleiner Vorgeschmack diese Präsentation der eingereichten Bilder die Vorfreude auf die Siegerehrung schüren. Viel Spaß beim Anschauen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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