Ein Chemietag an der Universität Bielefeld.

Im September dieses Schuljahres verbrachten die Schülerinnen und Schüler der fünf 8. Klassen einen Tag im Teutolab der Universität Bielefeld. Im Workshop handelte es sich um folgende Umweltthemen: Säure-, Öl- und Farbstoffalarm. Dabei wurden den Jugendlichen umweltschädigende Unfälle aus der Vergangenheit vorgestellt. Mithilfe von selbstdurchgeführten Experimenten im Labor haben die Schülerinnen und Schüler Vorschläge erarbeitet, wie die umweltschädigende Faktoren aufgehoben werden können. Nachfolgend ein Bericht von Saphira und Josephine aus der Klasse 8d:

Ein Chemietag an der Universität Bielefeld.

Endlich war es soweit, der Chemieteutolab-Tag an der Universität Bielefeld. Als wir angekommen waren, wurden wir sehr freundlich von Frau Pulka, einer Chemielehrerin, und drei weiteren Studentinnen und Studenten begrüßt. In den Laboren wurden wir in drei Gruppen eingeteilt, bekamen Namensschildchen und konnten sofort loslegen. Die Versuche waren wirklich sehr interessant und ansprechend.

„Säurealarm“

Durch einen Unfall eines Gefahrstofftransporters wurden die Fahrbahn und das umliegende Areal verunreinigt. Wir bekamen ein mit einem Gefahrstoff verunreinigtes Gemisch. Zuerst mussten wir herausfinden, um welche Art von Stoffen es sich handelt. Nachdem wir Blaukrautsaft in die Flüssigkeit gegeben haben, kam es zu einer Rotfärbung. Somit stand fest, dass es sich um ein säurehaltiges Gemisch handelte. Nun versuchten wir mit verschiedenen Stoffen die Säure zu neutralisieren. Nach mehrmaligen Versuchen ist es uns zum größten Teil gelungen.

„Farbstoffalarm“

Unser zweites Thema war die falsche Entsorgung von Farbstoffen in Flüssen. Zunächst sollten wir versuchen, das durch einen roten Farbstoff verunreinigte Wasser wieder in klares und sauberes Wasser zu verwandeln. Tatsächlich gelang es uns mithilfe eines der zur Verfügung stehenden Mitteln (Katzenstreu) das Wasser wieder zu reinigen. Die Reinheit des Wassers wurde von uns zusätzlich mit einem entsprechenden Wassermessgerät bestimmt. Als nächstes sollten wir auf Detektivsuche gehen und die verantwortliche Firma ausfindig machen. Dazu nutzten wir das Trennverfahren der Papierchromatographie. Die Originalfarben der drei in Frage kommenden Firmen und die Probe aus dem Fluss wurden durch Chromatographie aufgetrennt und miteinander verglichen. Die Farbe konnte einer Firma zugeordnet werden.

„Ölalarm“

Im dritten Fall handelte es sich um eine Ölverschmutzung eines Gewässers. Ein Umweltproblem, dass wir öfters aus den Nachrichten erfahren.  Wir sollten herausfinden mit welchen Stoffen das Öl am besten aus dem Wasser entfernt werden kann. Es gab mehrere interessante Möglichkeiten mit denen das Öl entfernt werden konnte. Eine Möglichkeit war die Anwendung von Playmais.

Alles in allem war es für uns ein interessanter und abwechslungsreicher Tag. Wir freuen uns schon auf ein nächstes Mal!

(Natalie Piche)

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