Sozialwissenschaften

Allgemeines

Politik / Wirtschaft (Sek. I)

Aus dem Fach „Politik“ wurde durch den neuen Kernlehrplan das Fach „Politik/ Wirtschaft“(Jahrgangsstufen 5 bis 9). In der Oberstufe (Jahrgangsstufen 10 bis 12) heißt das Fach „Sozialwissenschaften“.

„Die Perspektive des Faches Politik/Wirtschaft trägt dazu bei, dass die Lernenden politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen sowie relevante Probleme und Gegebenheiten, aber auch das Handeln von Individuen und Gruppen unter Berücksichtigung der dahinterliegenden Wertvorstellungen verstehen und kompetent beurteilen können. Sie hilft dabei, dass Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, ein möglichst dauerhaftes und belastbares politisch-demokratisches Bewusstsein auszubilden, das sie dazu befähigt, ihre Bürgerrollen in der Demokratie wahrzunehmen und politische, gesellschaftliche sowie ökonomische Prozesse aktiv mitzugestalten.“ (zitiert nach dem Kernlehrplan 2007).

Kurz gesagt, das Fach setzt sich eigentlich aus drei „Fächern“ zusammen:

  •  Politik
  • Gesellschaftslehre
  • Wirtschaft

Sozialwissenschaften (Sek. II)

(Zitiert nach http://www.lehrplaene.org nordrhein_westfalen/nw_sw_go_11_13/Book, Lehrplan NRW für Sozialwissenschaften, Stand 1999)

„Das Fach Sozialwissenschaften hat es mit gesellschaftlichen Sachverhalten zu tun, die unmittelbar das Leben der Menschen berühren. Gesellschaftliches durchdringt und formt Menschen als „soziale Wesen“ in ihrer Selbstwerdung und in ihrem Zusammenleben. Die Sozialisation, die Verinnerlichung der Gesellschaft als subjektive Wirklichkeit macht Menschen handlungsfähig und gibt ihnen ein Bild von sich selbst. Aber der einzelne Mensch geht nie in der Gesellschaft auf; in der Spannung gegenüber gesellschaftlichen Anforderungen schärft sich das Selbstgefühl des Einzelnen. (…)

Entsprechend hat sozialwissenschaftlicher Unterricht immer zwei Zielrichtungen: Er will die Menschen als gesellschaftliche Produkte und als Gestalter der Gesellschaft zugleich verstehen und damit sowohl gegen ein verdinglichtes als auch gegen ein idealistisch überhöhtes Selbstverständnis anarbeiten. Kompetentes Handeln in gegebenen gesellschaftlichen Strukturen und kritisch-selbstreflexives Nachdenken über gesellschaftliche Formungen und die engagiert – verantwortliche Bearbeitung gesellschaftlicher Probleme sollen gefördert werden. Beide Lernbewegungen (gesellschaftliche Kompetenz und gewissenhafte Selbstreflexion) sollten bei keinem Thema auseinander gerissen werden, nur in ihrer Verbindung sind sie bildend.

Aktionen und Projekte:

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